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Donnerstag, 9. November 2017

Fasten - bewusst Körper & Geist erfahren

In diesem, meinem nun schon 40 Jahre weilenden, Leben habe ich nie gehungert, im Gegenteil.  Das Essen, als "Versorgungsidee" stand & steht in meiner Familie immer reichlich im Mittelpunkt. So fragte ich mich schon so oft, ob ich denn mal dem Essen entsagen sollte. Denn trotz bio, vegan oder sonstigen Ernährungsideen, ist es aus meinem Gefühl heraus klar eine viel zu unbewusste Gewohnheit geworden, ein gesellschaftliches "Muss", eine "Sucht" . . . Jedenfalls für mich unbefriedigend und ganz ehrlich oft über das Mass hinaus, also für mein System belastend.

Viele viele viele Impulse haben mich nun endlich dazu veranlasst, es zu tun: zu Fasten Der tiefe Wille war nun da.  Und so konnte ich mich innerlich - mental - gut ca. 10 Tage darauf vorbereiten. Ich wusste, dass ich mit dem Vollmond in die abnehmende Mondphase hinein starten wollte.

Unter Fasten verstehe ich hauptsächlich auf feste Nahrung zu verzichten . . . das Abführen und Darmspülen lasse ich (vorerst ?) weg. Mir geht es primär darum zu erfahren nichts zu Essen, also die Gewohnheit/Sucht klar zu erkennen. Und das Fehlen des wahren Genährt-seins zu spüren und dies zu lösen

Umsetzung:

Die Entscheidung fiel auf Saftfasten. Zwei Tage vor Beginn hab ich reduziert Obst & Gemüse gegessen sowie Hafermilch getrunken.  An den Fasttagen nehme ich zu mir:
→  frisch gepressten Saft (aus sauren Äpfeln und Gemüse/Kräutern),
→ verschiedene Tees, z.B. Ingwertee oder auch selbst gemischter Basentee (Brennessel, Ringelblume, Anis, Korianderkraut)
→ Wasser: Quellwasser (ich nehme gerade St. Leonhards), sowie abgekochtes und dann mit Mineralien (Bergkristall, Amethyst, Rosenquarz) veredeltes Wasser

Zwischenbetrachtung :)

köstlich: Saft aus
Elstar, Gurke,
Möhre, Petersilie
Die zunächst nur 3 Tage angesetzte Zeit habe ich nun auf 5-7 Tage verlängert (bin gerade am 4.Tag, wo ich dies schreibe) . . . die Getränke nehme ich nach Gefühl ein. Der 1. Tag war super easy, und ich hatte Lust auf Säfte (es waren so 600 ml Saft am Tag), am 2. Tag wollte mein Körper viel viel Wasser, ich hatte richtig Durst und tatsächlich auch keinen Hunger. Am 3. Tag kam der Durchhänger, der Kreislauf war schlapp, Lust zu gar nix und es kam der Hunger auf alles Mögliche . . . Und genau das hat mir aufgezeigt, wie schnell ich dem sonst nachgegangen bin. Der Verstand ist unser größter Feind, er ist wie eine Fahne im Wind! Er ist es, der symbolisch der List des "Teufels" verfällt und die Emotion des Mangels erzeugt.

Heute nun am 4.Tag fühle ich mich wieder stabiler, natürlich geistert auch mal das Essen (was ich mir entsage) durch den Kopf. Aber ich weiß mein Körper ist durch die frischen Säfte versorgt und kann sich reinigen, von den Parasiten, die mein Verstand immer mit füttern wollte . . .   Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ