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Samstag, 20. August 2016

Beleuchtung des Nacktschnecken"problems"

Johann Wolfgang von Goethe
"Zur Morphologie"

"Wenn der zur lebhaften Beobachtung
 aufgeforderte Mensch mit der Natur 
einen Kampf zu bestehen anfängt, 
so fühlt er zuerst einen ungeheuern Trieb, 
die Gegenstände sich zu unterwerfen. 

Es dauert aber nicht lange, so dringen sie 
dergestalt gewaltig auf ihn ein, daß er wohl fühlt,  
wie sehr er Ursache hat, auch ihre Macht 
anzuerkennen und ihre Einwirkung zu verehren

Kaum überzeugt er sich von diesem 
wechselseitigen Einfluß, so wird er ein 
doppelt Unendliches gewahr, an den Gegenständen 
die Mannigfaltigkeit des Seins und Werdens und
der sich lebendig durchkreuzenden Verhältnisse, 
an sich selbst aber die Möglichkeit einer 
unendlichen Ausbildung, indem er 
seine Empfänglichkeit sowohl als sein Urteil 
immer zu neuen Formen des Aufnehmens und
Gegenwirkens geschickt macht."
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In diesem Video ist das Nacktschnecken"problem" auch ganz wunderbar beleuchtet ☼ :