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Mittwoch, 29. Juli 2015

Storchenschnabel

lat. Geranium robertianum (Geraniengewächs)
Namensgebung:
auch Ruprechtskraut und stinkender Storchenschnabel: Frucht gleicht dem langen Schnabel eines Storches, Storch = frucht- barkeitsbringend; stinkender, herber Geruch, engl. Herb Robert


Merkmale:
- rötlich behaarter Stiel
- alles oberirrdische während der Blüte essbar
- riecht herb (im Gegensatz zu seinen „Brüdern“ den Duftgeranien)
- einjährig
- rötliche Signatur: heilen von Blutungen, Durchfällen, Ausschlägen
- Mars / Venus

Wirkstoffe:
Bitterstoff, Geraniin, Gerbstoffe, ätherisches Öl

Wirkung:
zusammenziehend, blutstillend, stimmungsaufhellend, krebsvorbeugend, stoffwechselanregend
 
Verwendung:
- Kraut : -innerlich - mörsern; Tee / Tinktur / Wein
              -äußerlich - Frischsaft
- Blüten/Knospen: - für Salate
- Wurzel: - wie Pastinaken


Tinktur – rescue remedy "Notfalltropfen"

Dunkles Schraubglas mit frischem geschnittenen Kraut füllen, mit 4o%igem Alkohol aufgiesen, bis alles gut bedeckt ist, 3 Wochen stehen lassen, gelegentlich schütteln, Abseihen, in eine dunkle Tropfflasche abfüllen  (allg. Hinweise zu Tinkturen hier)

In akuten Fällen von Stress und Angstsituationen (auch Schockzuständen) --> Stündl.20-30 Tropfen nehmen.



Quelle:
http://www.heilkraeuter.de/lexikon/storchen.htm